Alle Fragen und Antworten rund um das Thema “Magnesium” und Diätfrei Abnehmen

Nur die wenigsten von uns vermuten einen Zusammenhang zwischen einem Magnesium-Mangel und Gewichtsproblemen. Das es diesen jedoch gibt, ist unbestritten. Ich habe für Sie von allen Leserinnen und Lesern die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema gesammelt und gebe hier Ihnen alle Antworten.

Antworten zu allen Fragen rund um das Thema Magnesium und Diätfrei Abnehmen

Danke für die unglaublich positive Resonanz auf den letzten Artikel rund um das Thema Magnesium und Übergewicht. Da habe ich wahrscheinlich einen “heißen Punkt” getroffen, denn sehr viele machen sich Gedanken über eine ausreichende Magnesium-Versorgung (vor allen Dingen auch wenn es darum geht, den Grund herauszufinden, wenn man partout nicht abnimmt obwohl man alles dafür tut). Los geht’s!

1. Kann ich meinen Magnesium-Spiegel auch alleine nur im Rahmen meiner Überzeugung verändern (z.B. durch Annehmen und Loslassen wie in Diätfrei Abnehmen beschrieben)?

Nein, das funktioniert leider nicht. Natürlich ist es so, dass Überzeugungen und Meinungen unser Leben und auch unser Gewicht beeinflussen (positiv wie negativ). Einen Magnesiumspiegel kann eine Überzeugung nicht beeinflussen; der Grund liegt darin, dass wir hier auf diesem Erdball gewissen Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind – und unsere Überzeugungen unterstehen diesen Gesetzmäßigkeiten.

Dazu ein simples Beispiel: Wenn Sie auf dem Dach eines Hochhaus stehen und überzeugt sind, dass Ihnen nichts passieren wird, wenn Sie da jetzt hinunterspringen werden Sie dennoch (tödlich) verletzt, denn Sie unterliegen hier dem Gesetz der Gravitation (Erdanziehung). Sie können noch so fest davon überzeugt sein – das Resultat wird immer das Gleiche sein: Sie sind, wenn Sie unten am Boden aufkommen, entweder schwer verletzt oder tot.

Genauso ist es z.B. bei den Vitalstoffen. Sie können überzeugt davon sein, dass Sie diese nicht benötigen (oder ausreichend davon essen) – und trotzdem können Sie an einem Mangel leiden (wenn gewisse Faktoren zusammenkommen) – da nutzt leider eine einzelne Überzeugung nichts …

2. Kann ich meinem Magnesium-Bedarf nicht auch mit Schüssler-Salzen (z.B. Magnesium Phosphoricum Nr. 7) decken?

Nein, können Sie nicht. Schüssler Salze dienen nicht dazu, einen Mangel auszugleichen sondern dazu, die Aufnahmefähigkeit für gewisse Mineralstoffe (hier: Magnesium) zu verbessern.

Das bedeutet: Sie können mit Schüssler-Salzen Ihrem Körper dabei helfen, das Magnesium aus der Nahrung (oder z.B. aus einer Magnesium-Nahrungsergänzung) besser aufzunehmen, aber einen Mangel können Schüssler Salze alleine für sich nicht ausgleichen, denn sie erhalten ja keine nennenswerten Mengen dieses Minerals (worauf unser Körper jedoch angewiesen ist).

3. Ich nehme Magnesium von Verla/Burgenstein/Magnerot/Biolectra etc. ein. Ist das gut? Oder brauche ich das ionische Magnesium? Was ist der Unterschied?

1. Hier empfehle ich Ihnen, einen kritischen Blick auf den Beipackzettel Ihres Magnesium-Mittels unter der Rubrik “Inhaltsstoffe” zu werfen. Wie Sie da schnell feststellen können, schlucken Sie ausser Magnesium fast noch ein ganzes Chemie-Labor mit: Zusatzstoffe, Farbstoffe, die in Verdacht stehen, krankmachend sein können bzw. der Verdacht dazu bis heute noch nicht ausgeräumt (z.B. Titandioxid), Füllmittel usw. – und das nehmen Sie mit einem solchen Präparat (welches zudem auch noch unverhältnismäßig teuer ist) ein. Wollen Sie das wirklich Ihrer Gesundheit antun? (denken Sie daran, Sie haben nur eine Gesundheit – nicht mehrere!) Meiner Meinung nach schaden Sie Ihrem Körper mit einem solchen Präparat mehr, als das dieses Ihnen nutzt.

2. Ich persönlich nehme, wenn ich Nahrungsergänzung einnehme, grundsätzlich nur das, was möglichst mit wenig (oder besser: mit überhaupt keinem!!) Zusatzstoff auskommt – und bei Magnesium nur das hier (da nach dem Anrühren mit Wasser völlig zusatzstofffrei!).

3. Zudem haben außerdem noch viele Präparate (auch Billig-Präparate aus den Supermärkten) nur das Magnesium in Form von einer Oxid-Verbindung. Diese Oxid-Verbindung ist zwar lt. angeblichen Tier-Studien nicht schlechter, ich habe jedoch bei all meinen Leserinnen eher die Erfahrung gemacht, dass es abführend (wie ein Abführmittel) wirkt – und wer will schon dünnflüssigen Stuhlgang den ganzen Tag haben?

Und 4. Viele der Präparate sind für eine Einzeleinnahme meiner Meinung nach zu hoch dosiert: 300 – 500 mg auf einen Schlag eingenommen kann ebenfalls eher dünnen Stuhlgang auslösen, denn das meiste davon (da zu viel in kurzer Zeit eingenommen) wird vom Körper ebenfalls wieder komplett ausgeschieden – ohne verwertet zu sein. Das bedeutet: Das meiste dieses Präparats (Ihres Geldes!) wandert ungenutzt in die Toilette. Und Ihr Magnesiumspiegel bleibt dabei unverändert niedrig nach meinen Erfahrungen … daher sollte Magnesium immer deutlich niedriger dosiert und über den Tag verteilt eingenommen werden.
Mit dem ionischen Magnesium funktioniert das perfekt – dort können Sie sogar den ganzen Tagesbedarf in eine Flasche geben und über den Tag verteilt trinken.

4. Warum enthält das von Ihnen empfohlene Präparat (mehr Infos dazu hier) nicht gleichzeitig auch noch Kalzium? Muss nicht ein Magnesium-Präparat gleichzeitig auch Kalzium enthalten?

Nein, ein Magnesium-Präparat muss (und sollte meiner Meinung nach) auch nicht gleichzeitig Kalzium aus folgenden Gründen enthalten:

1. Die meisten Menschen sind ohnehin mit Vitamin D unterversorgt. Das bedeutet: Ohne Vitamin D (in Verbindung mit Vitamin K) kann kein Kalzium dorthin gebracht werden, wo es benötigt wird: in Zähne, Knochen etc. sondern es lagert sich an den Wänden der Arterien an und führt zur Arteriosklerose (Langzeitfolge davon dann: Durchblutungsstörungen in den Beinen, des Herzens und der Bauchgefäße -> (tödlicher) Herzinfarkt).

2. Nicht alle Menschen leiden an einem Kalziummangel, wohl aber fast alle an einem Magnesiummangel. Ein Mineralstoff zuzuführen – gerade wenn es um Kalzium geht – der nicht gebraucht wird, belastet den Körper und sollte unterbleiben.

3. Wenn ein Kalziummangel vorliegt, kann und sollte Kalzium natürlich zugeführt werden – unter Berücksichtigung von Punkt 1 (siehe oben). Dies aber dann separat und entsprechend dosiert und niemals in einem Kombi-Präparat (weil Sie dann die Dosierung von beiden Sachen nicht mehr optimal steuern können).

5. Wann sollte ich am besten dieses Magnesium einnehmen?

Sie können grundsätzlich das Magnesium immer einnehmen – unabhängig von der Tageszeit sowie von Mahlzeiten.

Ich persönlich empfehle jedoch, es morgens nach dem Aufstehen, abends vor dem Schlafengehen sowie zwischen den Mahlzeiten einzunehmen.

Der Grund: Magnesium tendiert dazu nach meinen Erfahrungen, die Magensäure etwas herabzusetzen (es wirkt basisch und puffert dadurch Säure). Viele ältere Menschen neigen jedoch dazu, zu wenig Magensäure (altersbedingt) zu produzieren, daher ist es grundsätzlich für etliche Menschen sinnvoller, Magnesium auf leeren Magen einzunehmen, um eine weitere Reduzierung der so wichtigen Magensäure zu verhindern.

6. Wie soll ich das ionische Magnesium dosieren? Da ist kein Messlöffel dabei!

Der Messlöffel müsste ganz sicher in der Dose sein, bitte schauen Sie noch einmal genauer.
Eine Dosierungsbeschreibung finden Sie – anhand des Messlöffels – auf der Verpackung. Starten Sie mit geringer Menge (1 Messlöffel) – Sie können es dann im Laufe der nächsten 2-3 Tagen auf 3 Messlöffel (Standarddosierung = 300 mg) steigern.

Bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Stress, Sport, Diät) sowie bei Magnesiummangel kann es sein, dass Sie die doppelte Menge benötigen. Bitte verteilen Sie in jedem Fall über den Tag die Aufnahme.

Tipp: Rühren Sie die gesamte Tagesportion es in wenig heißes Wasser ein, bis sich das Pulver aufgelöst hat, anschließend gießen Sie kaltes Wasser – Menge nach Bedarf – hinzu und trinken Sie von dieser Mischung über den Tag verteilt.

Hier können Sie dieses spezielle, hoch resorbierbare Magnesium anfordern.

7. Warum gibt es das ionische Magnesium nicht auch in Kapselform?

Dieses spezielle Magnesium gibt es nur in Pulverform, da eine Verkapselung der Zutaten bewirken würde, dass Sie im Endeffekt nicht mehr das leicht resorbierbare ionische Magnesium enthalten sondern ein ganz gewöhnliches Magnesium-Citrat (Magnesium-Citrat in Tablettenform gibt es ja bereits wie “Sand am Meer” …. )

Bei dieser speziellen Pulverform kommt durch das Anrühren mit (etwas heißem) Wasser überhaupt erst dieser Effekt zustande – und ist daher niemals über eine Kapsel oder eine Tablette möglich.

Falls Ihr Magnesium-Präparat auch in Pulverform angeboten wird, sollten Sie zum einen mal genau die ganze komplette Zutatenliste prüfen (es enthält immer Zucker und/oder Süßstoff, Farbstoffe, künstliche Aromen etc.) sowie auch, ob es wirklich sich sprudelnd auflöst (wichtig!) oder nur bitter schmeckt. Das hat jedoch mit dem von mir empfohlenen Magnesium nichts gemeinsam, denn dieses hat weder Farb- noch sonstige gesundheitsschädigende Zusätze noch ist es bitter.

8. Können auch Kinder und Jugendliche dieses Magnesium einnehmen?

Der Tagesbedarf von Magnesium ist abhängig vom Alter und von der Bewegung. Ein sportlicher 15-jähriger hat einen wesentlich höheren Magnesium Bedarf als ein gleichaltriges Kind, das sich nur wenig bewegt. Kleinkinder bis zu einem Alter von vier Jahren haben bereits einen Bedarf von etwa 80 mg pro Tag (etwas weniger als 1 Messlöffel). Kinder bis zu 10 Jahren bereits 200 mg (das entspricht 2 Messlöffeln). Das sind Mindestmengen, deren Überschreitung auch über die gesunde Ernährung (welches Kind ernährt sich jedoch wirklich gesund?!) leicht möglich, aber vollkommen ungefährlich ist.

Ob es sinnvoll ist einem Kind Magnesium zu geben?

Ich denke ja, denn ganz ehrlich: welches Kind ernährt sich wirklich gesund und ausgewogen (und daher auch magnesiumreich)? Hinzu kommt heute noch der schulische Leistungsdruck (Stress), der ebenfalls ein großer Magnesiumräuber ist.

Ich würde es meinem Kind versuchsweise geben- und schauen, wie es sich über mehrere Wochen entwickelt, vor allen Dingen, was die Konzentration etc. betrifft. Sollte Ihr Kind bereits aber schon Mangelsymptome haben (nachzulesen in der Broschüre, die Sie hier einsehen können: www.ionisches-magnesium.de) wäre die Frage sofort eindeutig und mit “Ja” zu beantworten – und einen Versuch in jedem Fall wert.

9. Warum sind überhaupt Mineralstoffe sowie Vitamine wichtig beim Abnehmen?

Diese Antwort ist sehr schön erklärt auf dieser Seite (hier klicken) des Vitalsaftes, den ich ebenfalls empfehle (der zwar nicht das Magnesium ersetzen kann, aber umgekehrt ist es genauso:

Magnesium kann diesen Vitalsaft nicht ersetzen). Sie ersetzen ja auch nicht auf einmal das Obst gegen Gemüse – oder umgekehrt, denn beides ist wichtig!

10. Kann ich auch nur äußerlich Magnesium-Öl verwenden um meinen Magnesiumbedarf zu decken – anstatt eine orale Einnahme?

In meiner Broschüre, die komplett über das Thema Magnesium aufklärt (auf dieser Webseite zum Gratis-Download verfügbar) habe ich bereits über die sogenannte transdermale (= durch die Haut) Anwendung von Magnesium-Öl über die Haut geschrieben. Sollten Sie die ganze Broschüre noch nicht gelesen haben, kann ich Ihnen in jedem Fall empfehlen, das noch nachzuholen!

Grundsätzlich kann der Körper auch Magensium über die Haut aufnehmen, meine Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass Sie bei einem starken Magneisum-Mangel immer Synergieeffekte nutzen müssen: Also die Einnahme von innen plus die Einreibung der Haut mit Magnesiumöl von aussen. Damit erzielen Sie nämlich die schnellsten und besten Ergebnisse.

Wenn Sie das Magnesium nur transdermal verwenden, kann es unter Umständen Monate dauern, bis ein großer Mangel annähernd gebessert wurde und Sie den Zurückgang von Magnesium-Mangel-Symptomen bemerken können. Mit beidem zusammen (innerlich wie äußerlich) können Sie das nach meiner Erfahrung bereits schon in kürzester Zeit erreichen.

Für die Daueranwendung nehmen die meisten (so auch ich) lieber das Magnesium innerlich (oral) ein. Ich mag das Magnesium-Öl nicht auf der Haut (es zieht nämlich nicht ein und man hat den ganzen Tag das Gefühl, “ölig” zu sein und wenn es dann schließlich doch leicht einzieht, hinterlässt es weiße Ränder, die Flecken auf der Kleidung hinterlassen). Das Öl trocknet zudem die Haut aus und sollte daher nach gewisser Einwirkzeit (ca. 30 min) immer wieder abgewaschen werden. Viele haben für die Morgentoilette jedoch nicht so viel Zeit zu warten …

Für Verspannungen, bei (Über-)Belastung nach dem Sport und bei Muskelkrämpfen ist das Öl jedoch sehr zu empfehlen, denn bei diesen Symptomen lassen sich interessanterweise mit dem Magnesium-Öl schnelle Ergebnisse erzielen (die jedoch nicht anhaltend sind, hier fehlt dann – vor allem bei Krämpfen und Verspannungen die innerliche Einnahme dann doch).Übrigens: Sie müssen dafür kein teures Marken-Magnesium-Öl kaufen, das preiswerteste Öl hat in dieser Hinsicht die gleiche Wirkung!

11. Beeinflusst dieses Magnesium die Wirkung von Schüssler-Salzen oder homöopathischen Mitteln?

Nein, es erfolgt keine Beeinflussung!

12. Wie viel von diesem Magnesium nehmen sie, Frau Leukert, denn selbst ein? Nehmen Sie sonst noch irgendetwas?

Bedingt durch meinen erheblichen Magnesiummangel, den ich damals hatte (in der Magnesium-Broschüre hatte ich ja meine Geschichte dazu geschrieben – die Broschüre können Sie u.a. auf dieser Webseite herunterladen), habe ich zu Beginn ca. 600 – 800 mg Magnesium über den Tag verteilt zu mir genommen (das entspricht 6 Messlöffel).

Da nun mein Mangel ausgeglichen ist und ich “nur” noch meinen täglichen Bedarf damit decke, reichen mir 3 Messlöffel (knapp 400 mg) täglich aus. Zusätzlich nehme ich seit fast 15 Jahren täglich 2 EL von diesem Vitalstoffsaft (jeweils morgens und mittags).Ich achte auch darauf, meinen Vitamin-D-Spiegel bei konstant 65-70 ng/l zu erhalten (mehr Infos dazu in meinem Blog hier).

Sofern ich im Sommer ständig draußen bin (hohe Sonneneinstrahlung/UV-Belastung) nehme ich zusätzlich auch dieses Vitamin E Präparat und dieses säurearme Vitamin C (Stichwort Antioxidantien!).Das Gleiche gilt auch für meinen Mann (der nimmt allerdings 600 mg Magnesium täglich) sowie meine Tochter (fast 18 Jahre), die 400 mg täglich bekommt. Das wirkt – und wir erfreuen uns alle seit Jahren bester Gesundheit – in jeder Hinsicht!

13. Kann man das Magnesium auch überdosieren?Natürlich ist das möglich – wie bei allen Sachen gilt: Es kommt auf die Dosierung an.

Sofern Sie sich an die Dosierungsvorgaben auf der Verpackung halten, kann es nicht zu einer Überdosierung kommen.

Grundsätzlich kommt bei oraler Einnahme es bei einem gesunden Menschen nicht zu einem Magnesiumüberschuss, denn der Darm nimmt genau die Menge auf, die der Körper benötigt. Ein eventuell vorhandener Überschuss wird über den Stuhlgang ausgeschieden. Auch die Nieren sind an der Magnesiumausscheidung beteiligt.

Die einzigen beiden Risikogruppen, bei denen es deutlich leichter zu einem Magnesiumüberschuss kommen kann, sind Menschen, die an einer Niereninsuffizienz oder an einer Unterfunktion der Nebennierenrinde (genannt “Morbus Addison”) leiden. Diese sollten Magensiumpräparate immer erst nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Durch eine intravenöse Magnesiumgabe durch eine Spritze (die ja die normale Einnahme über den Mund (oral) nicht betrifft, kann eine Überdosierung auch passieren.

Als Gegenmittel bei einer Überdosierung (z.B. im Falle eines Magnesiumüberschusses durch eine Injektion/Spritze) wird im allgemeinen Kalzium gegeben, denn Kalzium ist der natürliche Gegenspieler von Magnesium.

14. Mit welchen Medikamenten sollte Magnesium nicht zeitgleich eingenommen werden?

Magnesium sollte nicht gleichzeitig mit Antibiotika aus den Wirkstoffgruppen der Aminoglykosid-Antibiotika und Tetracycline, mit Nitrofurantoin oder Penicillamin eingenommen werden, da sie sich wechselseitig bei der Aufnahme in den Körper behindern.

Die Aufnahme von Eisen und von Natriumfluorid kann durch die Einnahme von Magnesium gestört sein.

Die gleichzeitige Einnahme von Magnesium zusammen mit Antiarrhythmika wie Chinidin und dessen chemischen Verwandten sollte vermieden werden.

Die Aufnahme von Herzglykosiden (bei Herzmuskelschwäche) in den Körper kann durch eine gleichzeitige Magnesiumeinnahme verlängert werden, was die Wirkung der Herzglykoside verringert. Gleiches gilt für Isoniazid (Tuberkulose-Mittel) und das Psychopharmakon Chlorpromazin.

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann die gleichzeitige Einnahme von Magnesium mit anderen magnesiumhaltigen Präparaten wie säurebindenden Mitteln und Abführmitteln, kalziumhaltigen Medikamenten (beispielsweise gegen Osteoporose) oder kaliumsparenden Entwässerungsmitteln die Blutkonzentration von Kalzium oder Magnesium bei hierfür empfindlichen Patienten ansteigen lassen.

Zusammengefasst bedeutet das:

Sollten Sie also Antibiotika, Medikamente gegen eine Herzmuskelschwäche, gegen Herzrhythmussstörungen oder eine Nierenfunktionsstörung haben, sprechen Sie vor Einnahme von Magnesium mit Ihrem Arzt hinsichtlich der Dosierung.

Sollten Sie ein Eisen- oder Fluorpräparat einnehmen, nehmen Sie dies nicht zeitgleich mit Magnesium ein.

15. Wie bereite ich das Magnesium richtig zu?

Am besten geben Sie die entsprechende Menge Pulver in ein Glas. Gießen Sie dann ein wenig heißes Wasser dazu und warten Sie, bis das Sprudeln aufgehört und sich alles aufgelöst hat. Gießen Sie dann nach Bedarf z.B. kaltes Wasser oder Saft hinzu.

16. Woran erkenne ich, dass ich das Magnesium falsch einnehme?

Sie können das daran erkennen, dass Sie auf einmal zu dünn flüssigem Stuhl oder Durchfall neigen.

17. Wie nehme ich das ionische Magnesium am besten bzw. richtig ein?

Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3 gestrichenen Messlöffeln (ein Messlöffel liegt in jeder Dose mit bei). Starten Sie grundsätzlich mit 1 gestrichenem Messlöffel pro Tag. Rühren Sie die Tagesdosis z.B. in einem Glas an (siehe Antwort auch auf die 1. Frage ganz oben) und trinken Sie schluckweise (!) das ganze Glas über den Tag verteilt aus.

Sollten Sie viel unterwegs sein füllen Sie sich alles in eine Flasche und trinken Sie aus dieser Flasche jeweils immer einen Schluck über den Tag verteilt.

"Über den Tag verteilt" bedeutet: Vom Tagesbeginn an (direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen) bis Sie schlafen gehen.

Dann kann das ionische Magnesium komplett von Ihrem Körper resorbiert werden. Ansonsten passiert es, dass Sie – wenn Sie zu viel in kurzer Zeit zu sich nehmen – einen dünn flüssigen Stuhlgang bekommen, weil das vom Körper nicht resorbierte Magnesium die Eigenschaft besitzt, Wasser im Darm zu binden. Das Wasser verflüssigt dann den Stuhl. Dies können Sie jedoch vermeiden, in dem Sie die angerührte Menge schluckweise – wie oben beschrieben – über den Tag verteilt zu sich nehmen.

18. Muss ich einen Plastiklöffel zum Anrühren des Magnesiums verwenden?

Es spielt keine Rolle, aus welchem Material der Löffel ist, mit dem Sie das Magnesium umrühren.

19. Kann ich das Magnesium auch in andere Flüssigkeiten anrühren?

Grundsätzlich empfehle ich, das Magnesium zuerst in wenig heißem Wasser anzurühren, damit es sich sofort auflöst. Beim Anrühren in kalten Flüssigkeiten dauert es sonst einige Stunden, bis sich alles ordnungsgemäß aufgelöst hat (in diesem Fall am besten am Vortag abends das Pulver in kalte Flüssigkeit rühren und bis zum nächsten Morgen stehen lassen).

Sie können das Magnesium auch in alle anderen Flüssigkeiten (z.B. Saft) rühren oder nach Geschmack z.B. Zitrone hinzugeben.

20. Kann ich das angerührte Magnesium stehenlassen oder verringert sich dann der Magnesiumgehalt?

Nein, Sie können die angerührte Portion problemlos 24 Stunden ungekühlt aufbewahren, ohne dass es zu einer Reduzierung des Magnesiumgehaltes kommt.

21. Welchen Abstand sollte ich zu Kaffee einhalten?

Sie müssen keinen speziellen Abstand zu bestimmten Mahlzeiten oder Kaffee einhalten sondern können das Magnesium über den Tag verteilt unabhängig von Mahlzeiten einnehmen.

22. Zu welcher Tageszeit ist es am besten, das Magnesium einzunehmen?

Es gibt grundsätzlich keine "beste" Zeit, da ich empfehle, die Tagesportion Magnesium immer schluckweise über den Tag verteilt einzunehmen. Bitte schauen Sie dazu auch in meine beantworte Frage von oben “

"Wie nehme ich es ein?" beantwortet habe.

23. Was ist, wenn ich trotz der Magnesium-Einnahme Wadenkrämpfe habe? Oder überhaupt dann erst Wadenkrämpfe bekomme?

Dann benötigt Ihr Körper auch mehr Kalium (Sie haben dann nicht nur einen Magnesium-, sondern auch einen Kaliummangel). Beginnen Sie dann damit, erst mal vermehrt kaliumreiche Lebensmittel zu essen (z.B. Bananen, Kartoffeln, getrocknete Tomaten und Pfifferlinge, Sojaprodukte, Melasse, weiße Bohnen, Pistazien etc.). Prüfen Sie dann, inwieweit es besser wird.

Sonst hilft ein Kaliumpräparat. Wenn Sie nierenkrank sind, sprechen Sie vor Einnahme in jedem Fall mit Ihrem Arzt. Ein empfehlenswertes Nahrungsergänzungsmittel ist von der Firma Pure Encapsulations das Kaliumcitrat (da ohne Zusatz-/Farb- und sonstige chemische Stoffe).

Ein Kaliummangel kann sehr leicht durch unausgewogene Ernährung, viel Sport (vermehrtes Schwitzen), chronische Magen- und/oder Darmprobleme (chron. Gastritis, Darmentzündungen wie z.B. Morbus Chron, Colitis Ulcerosa, Leaky Gut etc.) oder auch eine Nebennierenschwäche (durch langandauernden Stress) entstehen.

24. Wo kann ich das ionische Magnesium bestellen?

Hier können Sie dieses spezielle, hoch resorbierbare Magnesium anfordern.

Haben Sie jetzt noch Fragen, die ich noch nicht beantwortet habe? Dann schreiben Sie mir einen Kommentar (das Feld dafür befindet sich weiter unten auf der Webseite). Oder haben Sie eigene Erfahrung mit Magnesium-Einnahme? Wenn ja, erzählen Sie mir doch einmal, was sich alles dadurch bei Ihnen gesundheitlich verbessert hat. Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

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