Erfolgreich diätfrei abnehmen – diese Tatsache entscheidet

Wussten Sie, dass bereits eine Tatsache von vorne herein bereits entscheidend sein kann, ob Sie Ihr Wunschgewicht erreichen – oder eben nicht?
Hier kommt es nämlich darauf an, mit welcher Einstellung Sie überhaupt an das Abnehmen herangehen, denn dadurch werden alle Ihre Gedanken und die daraus folgenden Handlungen gesteuert – und nicht nur das. Lesen Sie jetzt mehr dazu!

Haben Sie sich schon einmal diese (falschen!) Fragen beim Abnehmen gestellt:

  • Was sollte ich für das Abnehmen tun?
  • Was kann ich essen?
  • Was sollte ich trinken?
  • Bis wie viel Uhr kann ich etwas essen?
  • Welches Essen sollte ich beim Abnehmen vermeiden uvm.?

All diese oben genannten Beispiel-Fragen haben eins gemeinsam:

Sie beschäftigen sich mit dem Tun, also mit unseren Handlungen.

Ich habe noch nie solche Fragen von Menschen, die abnehmen möchten, dazu gelesen:

  • Wie muss ich sein, um erfolgreich abzunehmen?
  • Was muss ich (mich) fühlen, um abnehmen zu können?

Dabei wären diese Antworten darauf die einzigen Antworten, die uns helfen können, erfolgreich und vor allen Dingen ohne Diät abzunehmen!

Warum beschäftigen sich also die meisten Menschen lieber nur mit dem Tun, den Handlungen, der Aktion, die sie machen können, um abzunehmen?

Die meisten Menschen sind der Meinung, ausschließlich mit dem Handeln etwas (beim Abnehmen) erreichen zu können. Obwohl das ziemlich unlogisch ist: So probieren viele von uns auf diese Art und Weise ihr ganzes Leben schon abzunehmen, sind aber dadurch keinen Schritt weitergekommen und sind trotzdem noch der Meinung, dass das Tun entscheidend für die Abnahme wäre!
Wenn also unsere Handlungen das einzig Wichtige sind, um erfolgreich zu sein, warum erleben wir immer wieder das hier:

  • Menschen, die von morgens bis abends arbeiten und finanziell auf keinen grünen Zweig kommen.
  • Menschen, die einen perfekten Schulabschluss haben und arbeitslos sind/bleiben.
  • Menschen, die alles für ihre Gesundheit tun und krank sind/werden.
  • Menschen, die seit 20 Jahren immer wieder Diäten durchführen und 30 kg mehr wiegen als vor 20 Jahren.
  • Menschen, die auf perfekte Zahnpflege achten und trotzdem ständig Probleme mit ihren Zähnen haben.
  • Menschen, die alles dafür tun, einen Partner zu finden aber seit 20 Jahren alleine leben … und und und!

Das waren nur einige wenige Beispiele, die Auswahl ist ja hier unendlich, wenn wir ehrlich sind.

Wenn also Erfolg einzig und allein mit dem Tun und unseren Handlungen verbunden wäre, dürfte es oben genannte Fälle nicht geben. Sie gibt es aber, aber anstatt darüber nachzudenken, warum es so ist, hetzen wir tagein tagaus weiter durch unseren Alltag und machen alles so weiter, wie wir es immer gemacht haben (mit den Resultaten, dass alles wie immer bleibt und sich nichts verändert).

Es geht mir hier nicht darum mitzuteilen, dass wir ab jetzt nichts mehr tun und nur noch vor dem Fernsehen hängen sollten.
Es geht mir hier zunächst einmal darum, dass uns bewusst werden soll, dass der entscheidende Faktor beim Erfolg nicht das Tun darstellt, sondern unser Sein (wie wir sind, die Art, wie wir denken) und unser Gefühl.
Der falsche Ablauf wäre dieser:

Erfolgreich abnehmen - Überzeugung das Wunsch nicht erfüllt wird

So denken und reagieren die meisten Menschen

Der Grund, warum es bei den meisten von uns so abläuft wie oben im Bild dargestellt liegt einerseits darin, dass wir einen Wunsch haben (z.B. abnehmen wollen) und dann unser persönliche Wille erwacht, weil wir in der Regel sofort davon ausgehen, dass unser Wunsch nicht (so einfach) erfüllt wird.

So wäre unsere (innere) Haltung aber richtig:

Erfolgreich abnehmen und sinnvoll handeln

So wäre ein Handeln sinnvoller …

Mit unserer Überzeugung steht und fällt praktisch alles, wie wir anhand dieser beiden obigen Kreise erkennen können.

Persönlicher Wille entsteht immer aus einem Bewusstsein des Mangels (“Ich werde meinen Wunsch nicht so einfach erfüllt bekommen … oder: “Ich muss jetzt was tun, viel tun, damit ich den Wunsch vielleicht erfüllt bekomme. …”) – dadurch entstehen unser Tun und unsere Handlungen aus einem Mangelbewusstsein heraus – und sind völlig wirkungslos.

Mangelbewusstsein zieht automatisch dazu passende Gedanken und Handlungen an, die genau wieder die Situation des Mangels erschaffen (bzw. erhalten).

Daher können wir 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche an der Erfüllung unseres (Abnehm-)Wunsches (hart) arbeiten und werden garantiert (!) keinen Schritt weiterkommen, sofern wir dies weiter aus einem Mangelbedürfnis heraus tun.

Die Stärke unseres persönlichen Willens dabei hält Schritt mit der Stärke der dazu gegensätzlichen Überzeugung, die wir haben. Also: Je mehr wir wollen und uns z.B. beim Abnehmen anstrengen, um so mehr ist in uns die Überzeugung, dass wir unseren Wunsch (unser Wunschgewicht) nicht erfüllt bekommen bzw. erreichen werden. Um so mehr und wahrscheinlicher erreichen wir unser Wunschgewicht natürlich auch nicht (was uns wieder in der Überzeugung bestärkt: “Ich werde nie schlank!” …).
Wie wir Überzeugungen ganz einfach grundlegend verändern können habe ich ausführlich im Ratgeber Diätfrei Abnehmen erläutert.

Der Grund, warum eine Abnahme aus einem Mangelbewusstsein heraus nicht dauerhaft funktioniert

Nur wenn Wunsch und Überzeugung übereinstimmen, erfüllt sich unser Wunsch: völlig automatisch, ohne Anstrengung, ohne Mühe, da wir automatisch genau das tun, was dafür erforderlich ist. Wir können gar nicht anders, und dazu müssen wir uns noch nicht einmal zwingen! Warum ist das so? Ganz einfach:

Das, was wir aus einem erfüllten Haben-Zustand heraus tun, tun wir, weil es uns Freude macht und wir aus unserem Bauch-Gefühl heraus uns dazu hingezogen fühlen. Wir tun aber nichts mehr, um etwas zu erreichen, sondern nur, weil es uns Freude macht. Das ist das einzige, aber auch wirklich einzige Kriterium!
Abschließend möchte ich dazu sagen, dass das Tun durchaus auch rein gar nichts mit unserem (Abnehm-)Ziel zu tun haben muss!

Das Tun, zu dem wir uns einfach gedrungen fühlen, ist auch das Tun, was uns Freude und Spaß macht.

Hier ein Beispiel: Es kann also durchaus sein, dass wir entdecken, dass uns Aquarellmalerei Spaß macht und wir tun es. Und nebenbei nehmen wir ab (weil wir dafür automatisch andere Dinge sein lassen, die bewirkt haben, das wir zugenommen haben – zum Beispiel).
Das Tun hat hier in diesem Fall äußerlich betrachtet rein gar nichts mit der Abnahme zu tun, und trotzdem erreichen wir unser Ziel!

Es kann natürlich sein, dass wir auf einmal so richtig Lust haben, in der freien Natur joggen zu gehen. Dann tun wir das. Und nebenbei nehmen wir ab.
Hier hat das Tun beispielsweise einen Zusammenhang mit dem Wunsch. Da es aber ein Tun war, das aufgrund persönlicher Freude entstanden ist (und nicht aus dem Grund des Mangelbewusstseins, dass wir was tun müssten, damit wir abnehmen können) ist auch das perfekt und richtig.

Anmerkung: Sport aus einem Mangelgedanken heraus zu betreiben wie es 99,99 % aller Übergewichtigen tun (“weil ich damit abnehmen will”) funktioniert daher nicht, da wir früher oder später den Sport wieder sein lassen (“zu aufwendig”, “zu wenig Zeit”, “keinen Erfolg gesehen”) etc.

Wie dem auch sei: Unsere Wünsche werden immer erfüllt, falls wir nicht mit unserem persönlichen Willen (aufgrund der Überzeugung, dass wir das Gewünschte wahrscheinlich nicht bekommen) dazwischenfunken.

Noch einmal:
Das Tun, welches aus unserer neuen Einstellung/Überzeugung entspringt (welches wir nicht vorher wählen können, welches Tun es sein wird, denn das ergibt sich ebenfalls automatisch!), ist ein Tun der Freude und der Lust, und kann, aber muss aber nichts mit unserem Wunsch/Ziel direkt zu tun haben.

So wird dann auch das Erreichen unseres Wunschgewichts eine Sache der Freude sein, weil wir:

  • automatisch nur das tun, wonach wir uns gedrungen fühlen (ganz egal, was auch immer es ist, so lange wir niemanden mit unseren Taten Schaden zufügen)
  • dann auch automatisch abnehmen, weil wir uns dafür weder anstrengen noch irgendeinen erfolglosen Diätplan dafür einhalten müssen.Eine Tatsache, die ueber Erfolg und Misserfolg beim Abnehmen entscheidet

Außerdem hat es sogar noch weitere Vorteile:

  • Wir beginnen endlich, unser Leben zu genießen (wofür das Leben eigentlich ja da ist!).
  • Dadurch fühlen wir uns besser, glücklicher, zufriedener.
  • Das wirkt sich nicht nur auf unsere Umwelt aus, sondern auch auf unser seelisches Wohlbefinden.
  • Das wieder wirkt sich positiv auf unser gesamtes Verhältnis aus, welches wir mit dem Essen haben: Wir brauchen dann das Essen nicht mehr als Ersatzhandlung, weil wir uns schlecht bzw. unbefriedigt fühlen sondern “nur” noch weil wir Hunger haben und dabei das Essen genießen.

Erzählen Sie mir von Ihren Erfahrungen: Wirkt sich Ihr Wohlbefinden auch auf Ihr Essverhalten aus? Welche Zusammenhänge können Sie bei sich selbst erkennen? Ich freue mich über jeden Kommentar!

 

Bitte hinterlassen Sie ein Kommentar

Ihre Antwort