Vitalstoffstatus beim Abnehmen prüfen

Vitalstoffe sind nicht nur wichtig für die Gesundheit; sie helfen auch wirksam gegen Essgelüste und Heißhunger. Da Diätfrei Abnehmen keine Diät ist und Sie keine Lebensmitttelvorgaben oder Essenspläne erhalten, können Sie das auswählen, was Sie mögen und was Ihnen gut tut. Dennoch sollten Sie eine gesunde Ernährung nebst ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen nicht unterbewerten, denn die Gesundheit sollte schließlich mindestens genauso wichtig sein wie die schlanke Figur.

Da ich seit vielen Jahren empfehle, zusätzlich zur Ernährung flüssige Vitalstoffe dem Körper zuzuführen, wird mir die Frage, wie man denn testen könne, ob der Körper ausreichend mit Vitalstoffen versorgt sei, immer wieder von vielen Leserinnen und Lesern gestellt. Heute möchte ich Ihnen zu diesem Thema Antworten in Form eines Frage-Antwort-Artikels liefern.

Bevor ich Vitalstoffe einnehme, gibt es eine Möglichkeit zu testen, ob und welche Vitalstoffe meinem Körper fehlen?

Sie können selbstverständlich durch eine Blutuntersuchung Ihren Vitalstoffstatus überprüfen lassen. Die Blutabnahme und das Einsenden in ein geeignetes Labor erfolgen durch Ihren Hausarzt.

Ich habe erst kürzlich (bzw. irgendwann einmal) mir beim Arzt Blut abnehmen lassen und da war alles in Ordnung. Muss ich mir da dann keine Sorgen um meine Vitalstoffstatus machen?

Wenn Sie nicht ausdrücklich vorher mit Ihrem Arzt abgeklärt haben, ob bzw. welche Vitalstoffe geprüft werden sollen, hat dieses Blutergebnis nichts damit zu tun, ob Ihr Körper mit allen Vitalstoffen ausreichend versorgt ist.

Bei einer regulären Routinekontrolle werden solche Werte überhaupt nicht geprüft (sondern lediglich z.B. Blutzucker, Cholesterin, Blutsenkung, Blutfarbstoff oder auch zum Teil ganz andere Blutwerte …).

Wie kann ich erreichen, dass mein Blut dahingehend untersucht wird?

Sie müssen mit Ihrem Hausarzt darüber reden und er entscheidet, was für Sie sinnvoll ist und was nicht. Viele Untersuchungen sind zudem keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse (diese zahlen andere Vorsorgeuntersuchungen aber keine Untersuchung des Blutes im Hinblick auf die Nährstoffanalyse) und sofern Sie nicht privat krankenversichert sind, können Sie dabei durchaus zur Kasse gebeten werden.

Welche Ausnahmen gibt es?

Wenn Sie selbst Ihrem Hausarzt z.B. einen Verdacht äußern in dem Sie gesundheitliche Beschwerden mitteilen und diese in einem Zusammenhang mit einem erniedrigten Vitalstoffstatus stehen: z.B. Depressionen, Hautprobleme, eingerissene Mundwinkel, Krämpfe, Herzklopfen etc.

In diesen Fällen übernimmt auch die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Blutuntersuchung.

Was sollte ich in jedem Fall mind. 1 – 2 mal jährlich überprüfen lassen?

Sie sollten (müssen!) Ihren Vitamin D – Status überprüfen lassen. Ich gehe jede Wette ein, dass Sie chronisch unterversorgt sind (sofern Sie nicht regelmäßig ausgedehnte Sonnenbäder ohne Sonnenschutz nehmen).

Vitamin D ist unter anderem nicht nur für gesunde Knochen wichtig (und schützt im Alter vor Osteoporose) sondern schützt vor Herzerkrankungen, Auto-Immunerkrankungen (z.B. Mutiple Sklerose und entzündliche Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Chron). Ein Mangel an Vitamin D zeigt sich u.a. durch Müdigkeit und verstärktes Schmerzempfinden, durch schlechte Laune und Depressionen sowie Magen-/Darmprobleme.

Ihr Vitamin D-Wert sollte, entgegen der Meinung vieler deutscher Ärzte, mindestens bei 50 – 70 ng/l liegen (bei Krebs- und Herzerkrankungen bei 70 – 100 ng/l). Sollte das Labor Ihnen die Werte nicht in der Maßeinheit “ng” sondern in “nmol” ausgeben, dann multiplizieren Sie obige Werte einfach mal 2,5 und Sie haben die “nmol”-Werte.

Verlangen Sie im Falle einer Überprüfung des Vitamin D-Wertes unbedingt den sogenannten “Langzeit 25 oH / hydroxy”-Wert – da nur dieser ausschlaggebend ist für ein sicheres Ergebnis.

Gibt es Vitalstoffe, die nicht zuverlässig durch eine Blutuntersuchung getestet werden können?

Ja, die gibt es. Z.B. Magnesium ist als Mangel nur sehr schwer nachweisbar, da teilweise das Blut selbst bei langandauernden, schweren Magnsiummangel immer noch relativ normale Werte anzeigt. So dauert es natürlich auch teilweise bis zu 9 Monaten, bis ein gravierender Magnesiummangel wieder vollständig ausgeglichen wurde.

Dies gilt leider auch für viele andere Vitamine und Mineralstoffe.

Welche Symptome und Erkrankungen weisen auf ein Vitalstoffdefizit im Allgemeinen hin?

Es gibt unendlich viele Symptome und Erkrankungen, die auf ein Vitalstoffdefizit hinweisen. Jedes einzelne Vitalstoff hat unterschiedliche Aufgaben im Körper und können diese nicht mehr richtig oder vollständig durchgeführt werden, spüren wir das.

Hier ein paar allgemeine Aufzählungen von Symptome und Erkrankungen, die in der Regel immer mit einem Vitalstoffdefizit einhergehen, wobei die folgenden Punkte noch zusätzlich auch auf andere Erkrankungen/Probleme hinweisen können:

  • Heißhunger und Gier auf spezielle Lebensmittel
  • Depressionen
  • Nahrungsmittelintoleranzen
  • Verdauungsprobleme
  • Rheuma
  • Migräne/Kopfschmerzen
  • Schlafprobleme
  • schwaches Immunsystem
  • schlechte Haar- und Nagelqualität
  • Diabetes u.v.m.

Wenn Sie noch mehr darüber erfahren möchten finden Sie hier einen interessanten Beitrag über die Wirkung von Vitalstoffen und die Orthemolekulare Medizin, die sich mit der Heilung von Krankheiten durch Vitalstoffen beschäftigt.

Warum eine ausreichende Vitalstoffzufuhr insbesondere beim Abnehmen wichtig ist habe ich hier beschrieben.

Was ist außerdem noch zu beachten?
Diätfrei Abnehmen sogar ohne Salat möglich

Gesunde Ernährung sollte Ihnen am Herzen liegen – unabhängig von Ihrer Abnahme!

Sind bereits Vitalstoffwerte im Blut erniedrigt, bedeutet das schon “5 vor 12” – Ihr Körper hat also bereits schon seit sehr langer Zeit ein Defizit und mit Sicherheit haben Sie bereits erste körperliche Symptome bzw. Krankheiten, die darauf zurückzuführen sind.

Besser ist daher, anstatt abzuwarten, ob bzw. bis sich Werte im Blut verschlechtern, Vorsorge zu betreiben und auf eine ausreichende Vitalstoffzufuhr einerseits durch gesunde Ernährung (Obst, Gemüse, Salat, viel Rohkost, möglichst wenig industriell verarbeitete Nahrungsmittel) und andererseits durch die zusätzliche Zufuhr von Vitalstoffen in ihrer natürlichen Form (keine Kapseln oder Tabletten!) zu achten.

Was hat das Ganze mit dem Abnehmen zu tun:

Wenn Sie Diätfrei Abnehmen durchführen, hat das zunächst nichts mit dem Abnehmen in erster Hinsicht zu tun, da ein Nahrungsergänzungsmittel hierfür nicht erforderlich ist.

Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass Sie sich nicht nach dem Essen wirklich “befriedigt” fühlen bzw. ständig “auf der Suche nach etwas” sind, was Sie gerne essen möchten und Sie “nie richtig satt werden” empfehle ich Ihnen, ernsthaft über Vitalstoffe nachzudenken, denn dies sind bereits Anzeichen, dass Ihr Körper unterversorgt ist.
Ich empfehle (seit vielen Jahren) aufgrund meiner Recherchen nur ein flüssiges Präparat, welches zudem naturbelassen ist, für eine optimale Nährstoffaufnahme:

Für mehr Infos dazu – auch in Verbindung mit dem Gewicht können Sie dazu hier klicken.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Haben Sie bereits festgestellt, dass Sie unterversorgt sind? Wenn ja, wie haben Sie das festgestellt? Was tun Sie gegen Vitalstoffmangel?

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