Warum Sie beim weißen Zucker um Ihr Leben rennen sollten

Zucker ist heutzutage wirklich in aller Munde. Fast 50 kg pro Jahr isst jeder von uns. Erfahren Sie hier die schockierenden Folgen und wie Sie mit einfachen Dingen dieser Droge entkommen.

Heute gehts um eine Droge. Etwas richtig fieses. Etwas, dem auch ich jahre- (äh jahrzehntelang) verfallen war. Ich habe immer gedacht, dass man ohne das nicht leben kann.

Ich nehme diese Droge jetzt seit nun einigen Monaten konsequent nicht mehr.
Ich lebe noch. Echt. Nicht. Zu fassen.

Zucker!

Yep, und da gibts so viele kuriose Geschichten, die über die Medien verbreitet werden und da müssen wir mal richtig mit aufräumen. Sind Sie startklar?

Holen Sie sich (noch ein letztes) Duplo ... (ehe Ihnen der Appetit darauf vergehen wird):

Quatsch Nr. 1

Wir müssen unseren Obstkonsum reduzieren, weil wir sonst zu viel Fruchtzucker aufnehmen. Und das macht krank.

Warum wird so ein Mist verbreitet? Das Schlimme ist ja noch, die meisten glauben an das, was Spiegel, Focus, Bild, Gala, Freundin und wie sie alle heißen so schreiben.

Eine Bitte: Glauben Sie nie (niemals!) das, was in den Medien allgemein verbreitet wird. Gehen Sie immer davon aus, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Immer. Wirklich immer.

Berichte jedweder Art sind immer schlecht recherchiert, werden falsch wiedergegeben oder zerpflücken Studien in einer Art und Weise, dass schließlich etwas ganz anders dabei herauskommt.

Gehen Sie auch davon aus, dass das nicht nur bei Gesundheitsbeiträgen der Fall ist, sondern das auch für Politik & Co. gilt.

So, was ist also am Fruchtzucker so schlimm?

Am Fruchtzucker ist überhaupt rein gar nichts schlimm. Es ist auch noch nie jemand schneckenfett geworden wegen Fruchtzucker, solange er ...

im unbehandelten Obst und Gemüse sowie Salat enthalten ist.

Und genau die letzten Worte machen die harte Wahrheit aus: Fruchtzucker im Obst/Gemüse/Salat ist gut, lecker und gesund. Aber:

Fruchtzucker als industriell hergestellte Substanz (gibt es auch wie Zucker im Supermarkt) macht krank.

Macht uns dick, macht schwabbelnde Rettungsringe und Speckrücken. Macht dicke Backen und ausladende Hintern. Ja, ist leider so. Fliegen Sie mal in die USA und staunen Sie nicht schlecht, die sind schon mit der Fruktose viel weiter als wir. Essen das Zeug schon viel länger.

Ich bin oft da. Mich haut da nix um. Wenn ich mir da immer angucke, was die alles in den Lebensmittelregalen stehen haben ... das wäre besser in einem Labor aufgehoben. Tja.

Bitte beachten Sie: Diese industriell hergestellte Substanz wird auch in viele Fertignahrungsmittel (auch Chips etc.) und Süßigkeiten hineingemischt: Fruktose (selbst in Medikamenten!!!), Fruktosesirup etc. - wenn Sie das lesen, werfen Sie das Lebensmittel sofort mit spitzen Fingern in den Müll.

Lesen Sie zukünftig mal die Etiketten wenn Sie einkaufen gehen.

Ein bisschen Eigenverantwortung ist schon angesagt. Schimpfen Sie da bitte nicht auf Frau Merkel, dass die das nicht eindämmt. Die hat im Moment genug andere Probleme am Hals. Fruchtzucker ist jetzt das letzte, woran sie denkt. Glauben Sie mir. 

Durch die ganzen Mengen Fruchtzucker, die wir mittlerweile alle so futtern, kommt es in den letzten Jahren zudem immer mehr zu einer Fruktoseintoleranz mit Symptomen wie Blähungen, Übelkeit, aufgeblähtem Bauch, Verstopfung und Durchfall (evtl. im Wechsel). Das ist auch kein Wunder:

Dieser Zucker (und hinzukommende Antibiotika-Behandlungen, die immer öfter für Lappalien verschrieben werden) ruinieren unsere gesamte Darmflora - da brauchen wir uns nicht mehr zu wundern, wenn schon kleine Zuckermengen aus dem Obst nicht mehr vertragen, Allergien immer mehr werden, Unverträglichkeiten wie Pilze aus dem Boden schießen ...

Ach ja, nur mal am Rande erwähnt:
Gestörte Darmflora = gestörtes Immunsystem = und damit machen Sie Tür und Tor auf für Krebs, Auto-Immunerkrankungen (ja, auch Hashimoto gehört dazu, Mädels!!) und dem Rest.

Kümmern Sie sich um sich, Ihre Figur und Ihre Gesundheit und meiden Sie zugesetzte Fruchtzucker wie die Pest. Lesen Sie die Etiketten. Fühlen Sie sich verantwortlich. Wenn Sie sich nicht für sich verantwortlich fühlen - wer soll das dann tun??

Quatsch Nr. 2:

Zuckerkonsum lt. DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und WHO auf 6 TL pro Tag (25 g) beschränken.

Wenn Sie daran glauben, schön. Ich sage Ihnen: Diese Gesellschaft verzapft viel Mist. Hier auch mal wieder. 6 TL Zucker pro Tag? Das sind 

6 Teelöffel zu viel!

Wenn Sie denken, das wäre ja viel und 6 Teelöffel Zucker essen Sie nie im Leben sage ich Ihnen: Sie (ja Sie!!) essen noch viel mehr als 6 Teelöffel, denn dieser strahlendweiße, kristallklare Haushaltszucker ("Raffinade") versteckt sich nicht nur in Süßigkeiten, Chips sondern zu 95% in allen abgepackten Nahrungsmitteln - sogar in Ketchup und Salami.

Ja, auch in Salami. Blutwurst. Leberwurst ... klar auch in Cola. Limo. Fertigsoßen. Suppen. Brot. Konserven. Joghurts. Müsli. Cornflakes. Alkohol (sorry)...

Die meisten von uns kommen garantiert umgerechnet auf 29 Stück Würfelzucker pro Tag. Tja. Mädels, das wird böse enden. Ich habe das für mich schon kommen sehen, deshalb habe ich die Reißleine gezogen und bin rechtzeitig abgesprungen.

Hier mal eine Auflistung der wichtigsten Dinge, was Raffinade-Zucker sowie Fruchtzucker (der isolierte, Sie wissen schon), mit uns anrichtet:

Mädels, denkt an Eure Brüste!
An die Gebärmutter! Die Eierstöcke! Und wo der Krebs noch überall sich einnisten kann ... wenn wir ihn ständig nähren.

Weiter:

  • Depressionen. Und dann denkt man, man hätte einen an der Klatsche. Tatsächlich ist es der Zucker, der uns fertig macht.
  • Zucker macht zuckerkrank (Diabetes). Und verursacht vorher die gefürchtete Insulinresistenz. Haben viele von uns schon - und ahnen noch gar nichts davon, was bald auf sie zukommt.
  • Herzinfarkt. Und weg ist man.
  • Alzheimer. Und vergisst sich selbst.
  • Macht Karies. Zähne kaputt. Gucken Sie mal in den Mund eines ... älteren Menschen. Tja.
  • Immunsystem: Schwächung. Wie erwähnt macht Tür und Tor auf für … alle Krankheiten. Alle.
  • Altersflecken: Verbindung von zu viel Zucker mit Eiweiß. Macht … nicht so schön.
  • Zucker stoppt die Fettverbrennung. Sofort. Stop. Aus. Halt und vorbei.
  • erhöht den Cholesterinspiegel. Nicht das Fett ist schuld. Was für ein Ammenmärchen! Und die Industrie freut sich: jetzt gibt es Becel-Diät-Margarine. Dinge, die kein Mensch braucht.
  • in einer Studie wurden Mäuse mit der gleichen Zuckermenge gefüttert, wie es derzeit der Durchschnitts-Amerikaner (es war eine amerik. Studie) isst. Folge:
  • Fruchtbarkeit verringert
  • Todesrate verdoppelt.

Warum macht Frau Merkel nix dagegen?
Sie wissen ja, die hat andere Dinge derzeit am Hals ... Der Staat subventioniert Südzucker. Mit Steuermitteln. Ihrem Geld. Auch mit meinem.

Tief ein- und ausatmen, damit Sie schön entspannt bleiben. 

Wenn Sie aus der Schweiz oder aus Österreich kommen bitte jetzt nicht die Backen aufblasen und zu früh freuen: Ich will nicht wissen was in Ihrem Land abläuft. Aber glauben Sie bloß nicht, bei Ihnen wird weniger Zucker gegessen.

Was sagt die EU dazu? Es sind ja gesundheitsbezogene Aussagen auf Verpackungen von Nahrungsergänzungsmitteln verboten. Der Mensch soll ja gewisse Dinge nicht wissen, wofür z.B. Vitamin D wichtig ist ... aber dafür wurde 2013 beschlossen - ich zitiere:
"Lebensmittel sollen mit positiven Wirkungen von Zucker beworben werden dürfen".

Jetzt zählen Sie mal 1 und 1 zusammen. Südzucker wird subventioniert und Zucker darf beworben werden. Prima. Und die Pharmaindustrie lebt gut... gut, ich lass das jetzt mal.

Was sollen Sie jetzt machen?

Tja. Gehen Sie mit mir auf Entzug. Ich habs hinter mir. Im Juli angefangen, mitten im Urlaub. Ich bin hart im nehmen. Wenn ich einmal eine Erleuchtung habe, bin ich dann ziemlich hartnäckig. Mein Mann macht mit. Freiwillig, ich zwing ihn nicht.

Die ersten 2-3 Tage waren ... sagen wir mal, einigermaßen. Ich habe mich abgelenkt. Gemerkt, das da auch vieles reine Gewohnheit ist. Nachmittags immer Süßigkeiten. Und anschließend saß ich im Büro und war am gähnen. Müde. Hatte ein Loch. 

Jetzt habe ich kein Loch mehr. Nicht mehr müde. Egal ob morgens, mittags, abends. Fitter noch wie ein Turnschuh. Und als manche 20-jährige. Mein Mann sagt, er wäre jetzt auch nachmittags nicht mehr so müde. Tja. Auch Männer sind lernfähig.

Es gibt ein paar Dinge, mit denen Sie Zucker ersetzen können. Hier mal ein Foto aus meiner Küche:

Da sehen Sie das, was es derzeit bei mir im Haushalt gibt. Ich verbrauche davon sehr, sehr, sehr wenig. Honig nehme ich, wenn ich mal einen Teelöffel an eine Salatsoße gebe (Honig-/Senfdressing).

Kokosblütenzucker zum Backen. Sehr lecker. Sehr gesund. Und lässt den Blutzuckerspiegel nicht Achterbahn fahren. Aber nicht billig. Allerdings sollen Sie sowas ja auch nicht päckchenweise aufbrauchen.

Reissirup nehme ich auch gerne, wenn ich mir selbst mein eigene Knusperflakes herstelle (nur mit verschiedenen Nüssen, Kokosnussraspel, Mandelmehl, 2 Eiweiß und etwas Reissirup separat mit Schneebesen verrühren und dann unterheben, dann im Ofen 30min. bei 150 Grad ausgebreitet auf einem Blech - mehrfach wenden - trocken). Fertig. Lecker im Joghurt oder mit Milch.

Stevia-Pulver (Dose mit grünem Etikett) nehme ich gerne für einen Smoothie mit Quark und Obst oder in meinen Naturjoghurt. Erhältlich in den meisten Supermärkten.

Wenn Sie an einer Fruktoseintoleranz leiden, sollten Sie jedoch erst mal nur Stevia und Reissirup verwenden!

Wie Sie sehen ist es ganz einfach möglich, Zucker gegen bessere Alternativen auszutauschen. Probieren Sie es mal aus! 

Nachtrag:
Zu diesem Blogartikel haben sich zu diesem Zucker-Thema von Ihnen einige Fragen ergeben. 
Ich habe diese alle hier in diesem weiteren Blogartikel beantwortet.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Verwenden Sie bereits Zucker-Alternativen?
Oder hören Sie von diesen hier heute zum ersten Mal?
Nur Mut, ich freue mich über Ihren Kommentar! 

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