Hoher Cholesterin? Das ist die Lösung – für Schlaue.

Statine (Cholesterinsenker) sind ja heute fast in aller Munde - sprichwörtlich gesehen. Doch wie kann man einen erhöhten Cholesterinspiegel auf gesunde Art senken - und helfen Tabletten wirklich? Lesen Sie hier alle schockierenden Tatsachen!

Mit einem einfachen Wort kann man vielen Menschen total Angst machen. Sagen Sie einfach das Wort:

Cholesterin

und Sie erreichen Ihr Ziel: schreckenverzerrte Gesichter, die mit spitzen Fingern sofort alle Eier fallen lassen und artig nach den Statinen greifen (Statine = chemische Cholesterinsenker, an denen die Pharmaindustrie jährlich Milliarden (!) verdient).

Tja. Das ist Medizin heute.

Ich will Sie heute nicht langweilen und weit ausholen. Sie haben davon schon gehört: Es gibt gutes und es gibt "schlechtes" Cholesterin. Falls Sie das näher interessiert fragen Sie Frau Google. Die weiß alles dazu. Ich bin für die Sachen zuständig die Sie nicht so einfach im Internet finden. Es sei denn sie lesen Studien.

Und Sie haben davon schon gehört. Wenn zu viel Cholesterin im Blut herumschwimmt ist das nicht gut.

245? Das gilt heute schon als erhöht.

Zunächst einmal haben sich die Werte, ab wann ein Cholesterinspiegel "schlecht" ist und ab wann "gut" in den letzten 20 Jahren deutlich mehr in die Richtung bewegt, die der Pharmaindustrie Freude machen (oder hatte diese sogar ihre Finger im Spiel? ... ich überlasse das Denken Ihnen).

Damals hieß es: 200 plus Lebensalter wäre immer optimal. Bedeutet: Wenn Sie 45 sind so wie ich darf man als Gesamt-Cholesterin 245 haben und das Leben ist samt Ei richtig schön.

Heute zückt man die Augenbrauen bei einem solchen Wert. Pikiert sich darüber.

Mythen von damals (und heute?) auf die die meisten reingefallen sind:

  • Bloß keine Eier essen!
  • Hände weg von guter Butter. Es muss die Kunstbutter namens "Margarine" (Becel, Rama oder wie auch immer dieser Müll heißt) gegessen werden!


Man hat versucht, uns Menschen die Eier madig zu machen. Die Butter wegzunehmen.

Und was hat das gebracht?

Wem hat das einen verringerten Cholesterinspiegel beschert?
Niemandem.

Bedeutet:
Eier und gute Butter spielen KEINE Rolle bei einem erhöhten Cholesterinspiegel. (Meiner müsste dann bei mindestens 400 liegen, so viele Eier wie ich wöchentlich esse ... meiner liegt aber bei 160). Es gibt keine Studie, die beweist, dass jemand aufgrund dieser Lebensmittel einen erhöhten Cholesterinspiegel hat und (!) an dessen Folgen dann gestorben ist.

Da spielen ganz andere Dinge eine Rolle. Doch staunen Sie selbst:

Das Cholesterin ist nicht nur alleine entscheidend.

Mit entscheidend, ob es Ihnen an den Kragen gehen wird und Sie aufgrund eines Herzinfarktes die Radieschen von unten ansehen sind folgende Dinge (jetzt aufrecht hinsetzen, das Handy näher zur Brust nehmen und das Folgende ganz genau lesen, denn es könnte Ihnen ... sagen wir mal so … zu einem wirklich längeren Leben verhelfen):

Ihr Lipoprotein a) Wert.

Ha. Lässt wahrscheinlich Ihr Arzt nicht bei Ihnen routinemäßig messen, selbst wenn Ihr Cholesterin zu hoch ist, stimmts? Tja, dann sind Sie nur ein armer Kassenpatient (wie ich). Da zählt Vorsorge nicht. Mit dem Lipoprotein a) Wert kann auch die Pharmaindustrie nichts dran verdienen - weil es kein Medikament gibt, diesen Wert zu senken. Und weil die Schulmedizin nix dagegen machen kann wird es auch meist nicht untersucht. Und verworfen.

Wann sollten Sie diesen Wert bestimmen lassen?

Dann, wenn Sie einen erhöhten Cholesterinspiegel haben. "Erhöht" gilt laut Schulmedizin bei Werten ab:

  • bei Gesunden: 240 mg/dl für Gesamtcholesterin, 160 mg/dl für LDL-Cholesterin.
  • bei Gesunden mit Risikofaktoren (Übergewicht, Herz- und Gefäßerkrankungen in der Familie, Bewegungsmangel, Rauchen, erhöhtem Blutdruck). 200 mg/dl bzw. für LDL: 130 mg/dl.
  • wenn Sie schon einen Herzinfarkt hatten oder an einer Herzkrankheit leiden: unter 150 mg/dl und LDL unter 70 mg/dl.

Sagt uns die Schulmedizin (im Rücken hat sie die Pharmaindustrie).

Aber: Lipoprotein a) ist der viel größere Risikofaktor für Herzinfarkt (und die Radieschen) als es Cholesterin ist.

Wie hoch darf der Wert von Lipoprotein a) sein?

< als 35 g/l
(Falls Ihr Wert in einer anderen Maßeinheit ausgegeben wird können Sie
diesen hier umrechnen)

Also weniger als diesen Wert. Können Sie im Blut messen lassen. Misst Ihnen jedes Labor und Ihr Hausarzt (wenn Sie nett fragen).

Wenn Ihr Wert also unter 75 nmol/l ist haben Sie schon mal ein Problem direkt weniger am Hals.

Was ist, wenn der Wert zu hoch ist? Darüber liegt? Oder deutlich darüber?

Das ist dann nicht so toll. Aber es gibt einen Ausweg (später dazu mehr).

Diese Fakten müssen Sie wissen ​(Hans Dietl, Herzaktive Nährstoffe):

1. Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist ein zusätzlicher extremer Risikofaktor, wenn gleichzeitig auch Lipo erhöht ist.

2. Ein gleichzeitig erhöhter Lipoprotein a)-Wert bedeutet ein wesentlich erhöhtes Risiko für Arteriosklerose (also Herzinfarkt).

3. Ein (tödlicher) Herzinfarkt etc. kann auch auftreten, wenn der Cholesterinspiegel normal aber der Lipo-Wert erhöht ist!

Wenn also beides erhöht ist - Ihr LDL-Cholesterin sowie Ihr Lipoprotein a)-Wert ist das erst mal schXXXXe. Äh, schade. Aber Ihr Leben ist deshalb jetzt nicht vorbei. Denn Sie können ... ta ta ta ta ...

Ihren Cholesterinspiegel einfach senken (falls Lipo erhöht ist). Und wenn Sie mich kennen wissen Sie, dass ich Ihnen jetzt nicht zu Cholesterinsenkern mit gutem Gewissen raten kann. Mehr dazu gleich.

Die nackte Wahrheit zum Lipoprotein

Sie können den Lipoprotein-Wert senken mit hohen Mengen an Vitamin B 3 Niacin (nach Rücksprache mit einem Arzt, der sich damit auskennt, denn die Leberwerte müssen dabei überwacht werden) sowie durch die Einnahme von Q10.

Tipp: Am besten die direkt für den Körper verfügbare Version des Q10, genannt "Ubiquinol" verwenden anstatt eines (günstigeren) Q10-Präparates.

Aber Achtung: Erwarten Sie keine Wunder, wenn Ihr Lipoprotein a)-Wert deutlich über der Maximalgrenze liegt (eigene Erfahrungen). Das funktioniert bei sehr hohen Werten leider nicht so gut.


Falls Sie hohes Lipoprotein haben können Sie das Ankleben des Cholesterins jedoch auch an den Blutgefäßen vermeiden. Genau darauf kommt es ja an: Niemand will dieses Zeug in seinen Blutbahnen haben, denn wenn diese Gefäße durch diese Ablagerungen verstopfen kommt der gefürchtete Herzinfarkt - und mit ihm das Pech, nicht mehr in dieser Welt verweilen zu dürfen.

Dann lesen wir "viel zu früh und völlig unerwartet ..." Sie kennen die Anzeigen. Tja.

Prof. Linus Pauling empfiehlt:

  • Vitamin C in hoher Dosis (10 g täglich) sowie
  • Lysin (Aminosäure, 3-4 g täglich)

um die Blutgefäße frei von Ablagerungen zu halten. Bei hohem Lipoprotein-Wert wohlgemerkt.

Hoher Lipoprotein a)-Wert und Sport

Studien dazu sind uneinheitlich; es gibt Studien, die aussagen, dass der Lipoprotein a)-Wert durch regelmäßigen Ausdauersport nicht sinkt oder sich sogar etwas erhöht. Diese Studien wurden aber nur in einem relativ kurzen Zeitraum durchgeführt. Eine Langzeiteinschätzung kann man hier nicht entnehmen.

Es gibt jedoch auch Studien, die einen Zusammenhang gefunden haben zwischen sinkenden LDL-Cholesterinwerten und Sport.
Normale LDL-Werte (das sog. "schlechte" Cholesterin) im Zusammenhang mit einem hohen Lipoprotein a)-Wert stellt jedoch gem. Studien keine Gefahr dar.

Insofern kann nur jedem zu regelmäßigem Ausdauersport (z.B. Joggen) geraten werden.

Noch weitere Retter in der Not

Des weiteren wird gem. Studien empfohlen: Antioxidantien. Wirken wie ein Reinigungstrupp für die Blutgefäße. Verhindern stumme Entzündungsprozesse in den Blutgefäßen. Lösen den ganzen Dreck von den Innenwänden der Blutgefäße und machen alles tip top sauber.

Vitamin C zählt ja bereits zu den Antioxidantien.
Ihr Vitamin-E-Spiegel sollte außerdem gut sein (Tipp: mind. 15 mg/l, besser noch: 20 mg/l. Den Wert können Sie messen lassen. Was fehlt, einfach durch Vitamin E - Nahrungsergänzung ergänzen (z.B. 800-1.200 IE täglich, je nach Ausgangswert).

Astaxanthin
Mega-Antioxidant. Täglich 4 mg aus einer natürlichen Quelle (nicht synthetisch hergestellt), z.B. BioAstin Astaxanthin.


Q10
In der Form als sogenanntes Ubiquinol. 100-200 mg täglich.
Achtung: Alle, die Cholesterinsenker schlucken, sollten dringend Q10 parallel dazu einnehmen, denn diese Senker verhindern die natürliche Bildung von Q10 mit der Folge: Q10-Mangel Wie bereits weiter oben schon einmal erwähnt.

Es gibt noch einige mehr, aber das sind meiner Meinung nach die wichtigsten.

Dazu kommt - ganz klar - eine gesunde Ernährung: Viel Obst und Gemüse, Salate, alles grüne, bunte, farbige Essen (z.B. rote Paprika, orangefarbene Möhren etc.)

So, sind Sie noch bei mir?

Gut. Ich weiß, ist ein bisschen viel Thema heute. Aber bleiben Sie mir noch wach, ich bin noch nicht fertig (mit Ihnen ...). Tut mir leid, weiter gehts, ich will, dass Sie aufgeklärt sind:

Thema Statine (Cholesterinsenker)

Schlucken Sie die? Oder Ihr Mann? Ihr Schwiegervater? Ok, hier die gesammelten Fakten:

  • Cholesterinsenker senken maßgeblich das schädliche LDL-Cholesterin. Unbestreitbar. Können Sie ja messen lassen. Nur ist die Frage - hilft das in der gewünschten Weise?

Bitte nicht aufatmen. Nicht. Sondern hier weiter lesen:

  • Wenn 100 Personen diese Tabletten schlucken wird max. 4% der Menschen geholfen. Also 96 Personen schlucken das Zeug völlig umsonst und leiden unter Nebenwirkungen:

Muskelschmerzen (Q10-Mangel mit den Folgen wie Energiemangel, Müdigkeit), Erektionsstörungen. Die armen Männer, wenn man da mal an deren Selbstwertgefühl denkt, tun sie mir echt leid, Außerdem zählen große Erschöpfungen und ein Krankheitsgefühl zu den Nebenwirkungen.

Statine können jedoch nur dann etwas helfen wenn die Tablettenschlucker wirklich schon einen Herzinfarkt bereits vor der Einnahme hatten. Dann haben diese Medikamente einen kleinen Vorteil. Einen kleinen. (Die Nachteile überwiegen aber, wir kommen gleich dazu). Der Rest hat sowieso nichts davon. Außer diese ...

Nebenwirkungen der Statine?

Manchmal tödlich. Denken Sie an Lipobay. Wie viel Menschen sind an diesem Cholesterinsenker gestorben? Wohlweislich an dem Medikament, nicht an dem, was man hätte verhindern wollen. Schauen Sie mal auf die Nebenwirkungen ... Beipackzettel ...

Oder Ezetimib - ebenfalls ein Statin. Gem. Studie werden Verkalkungen nicht verhindert, sondern sie nehmen zu. Tolle Wurst. Und das ist nur ein Beispiel der unzählig vielen Cholesterinsenker, die mit unterschiedlichem Namen heutzutage verschrieben werden.

"Hier wird im großen Stil betrogen"

"Wenn Statine überhaupt irgendeinen Nutzen hätten," so Prof. Erdmann, "ist dieser so klein, dass wir ihn vergessen können."

Und: "Es ist eine irrige Annahme zu denken, durch die Einnahme eines Choleterinsenkers keinen Herzinfarkt und keinen Schlaganfall zu bekommen".

Er meinte außerdem, viel wichtiger als ein Cholesterinsenker sei ein normales Gewicht (Übergewicht abbauen).

Statine vergrößern dramatisch das Risiko für folgende Erkrankungen:

  • Krebs
  • Neurogenerative Erkrankungen (Alzheimer, MS, Parkinson)
  • grauen Star (bei jungen Menschen)

Und jetzt weiter, bitte mitrechnen:

8 % der Menschen, die schon ein geringfügig dosiertes Statin schlucken, entwickeln eine Diabetes Typ2. Also 8 von 100 Menschen bekommen eine Diabetes.

Aber (wenn Sie bis hier aufmerksam gelesen haben) nur max. 4 von 100 Menschen kann mit einem Statin etwas geholfen werden. ​

Ich überlasse es Ihnen, den gesunden Menschenverstand hier einzuschalten. Es bekommen also mehr Menschen dadurch Diabetes als das ein Herztod verhindert werden kann. Aha.

Diabetes?
Da denke ich an die Langzeitwirkungen wie Rollstuhl. Nierenerkrankungen (Dialyse). Ach ja, Erblindung. Oder Verlust eines Körperteils durch den Zucker.

Statine, also Cholesterinsenker, sind für die Pharmaindustrie mittlerweile ein 50 (!) Milliarden (!)-Dollar-Markt. Die meistverkauften Tabletten der Welt. Noch einmal: Machen Sie sich Ihre Gedanken. Gott hat uns unser Denkvermögen aus gutem Grund geschenkt.

Und natürlich: Der Ausweg.

Atmen Sie ruhig tief aus (nicht ein, das verkrampft, sondern aus!).

Sie wissen, ich erzähle Ihnen nicht von Problemen ohne gleichzeitig auch eine praktikable Lösung anzubieten.

Ich habe eine Lösung. Die habe ich mir nicht aus den Finger gesaugt sondern sind einfach Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien. Die erzählt Ihnen nur keiner weil die Ergebnisse ... tja, wie zitiere ich jetzt mal einen Journalisten ... "Allgemeinschauplätze" sind. Aha. Also langweilig.

Außerdem verdient daran die Pharmaindustrie nichts. Und Ihr Arzt auch nicht mehr. Denken Sie daran:

Ein Arzt behandelt Ihre Krankheit - nicht Ihre Gesundheit.
Für die müssen Sie schon selbst sorgen.

Wenn Sie also ein erhöhtes LDL-Cholesterin haben sollten Sie also jetzt gut zuhören. Kann sein, dass Sie mich gleich vielleicht nicht mehr lieb haben.

Also, los gehts, ich weiß, Sie sind tapfer. Mit den folgenden 2 Sachen senken Sie maßgeblich den Cholesterinspiegel auf ein gesundes Niveau (das gefährliche LDL-Cholesterin):

1. Ausdauersport.

Sind Sie noch da? Haben Sie mich noch lieb?

Ich weiß, das ist unbequem. Also wenn man das nicht gerne macht. Also ehrlich gesagt macht man das nur die ersten 5 Mal nicht gerne. Muss man seinen Schweinehund überwinden (aber mit genug Lithium im Wasser - erinnern Sie sich? geht das echt gut).

Dann gehts schon mit dem Aufraffen. Nach 10 Mal hat man sich damit angefreundet und nach 30 Mal durchgeführtem Ausdauertraining kann man sich nicht mehr vorstellen, ohne das leben zu wollen.


Was ist damit gemeint?

Mit Ausdauertraining meine ich z.B. Joggen. Ja, richtig, die müden, fast durch Bewegungsmangel abgestorbenen Beine etwas schneller hin- und herbewegen. Den Hintern mal hochbekommen vom Schreibtisch. Oder der Couch abends. Ist ja schon ganz platt und breit gesessen, wenn Sie ehrlich sind.

Sie können auch Radfahren. Trampolin springen. Nordic Walking (aber richtig!) machen.

Alles, bei dem Sie wirklich schwitzen. Ich rede da nicht vom Spazierengehen mit dem Hund. Oder durch die Geschäfte laufen und Klamotten shoppen. Das ist kein Ausdauersport, Mädels!

Und jetzt kommts: täglich.

Spätestens jetzt haben Sie mich nicht mehr lieb, ich wusste es ...

30 min. täglich.
Täglich bedeutet: jeden einzelnen Tag.

Sie waschen sich ja auch täglich (hoffe ich zumindest).
Essen .. täglich.
Wichtige Dinge macht man … täglich.

Ich weiß, Sie haben den Haushalt, die Kinder, müssen noch staubsaugen, haben einen Vollzeitjob und wollen noch einkaufen. Die Spülmaschine muss noch eingeräumt werden und Ihr Mann "will ja auch noch versorgt werden". Ich weiß. Ist bei mir auch nicht anders.

Hier hilft nur: Prioritäten setzen.
Prüfen, was wichtiger ist: Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden oder das der Boden gesaugt ist (evtl. kann der Mann oder ein älteres Kind übernehmen. Hier wären wir dann beim Delegieren, was die meisten von uns noch lernen müssen).

Ich spreche aus Erfahrung. Ich empfehle auch nichts, was ich selbst nicht mache.

Bitte senden Sie mir keine Droh-E-Mails mit dem Hinweis, mein Programm sei ja doch mit Sport verbunden. Wir reden hier über das erhöhte LDL-Cholesterin ... das lebensgefährlich ist und tödlich enden kann ...

Ach ja, Ausdauertraining ist auch das beste komplett nebenwirkungsfreie Medikament gegen Diabetes Typ 2 (zur Vermeidung sowie zur Heilung). Ja, noch ein Punkt, darüber sich nicht nur Gedanken zu machen, sondern das in die Tat umzusetzen.


So, Sie sind doch noch bei mir. Ich bin stolz auf Sie!

Kommen wir zum 2. Punkt, wie Sie zusätzlich zum Sport Ihren erhöhten LDL-Wert wie aus Zauberhand senken:

Vermeiden Sie Zucker!

Tja. Noch ein Grund, den Zucker umgehend zu verbannen. Hier mal eine Beispiel-Studie dazu (es gibt sehr viele):

Das Ausgangscholesterin ist in einer Studie von 230 innerhalb von 4 Wochen runter auf 160, wenn der Zucker weggelassen wurde!
(veröffentlicht in: American Journal of Clinical Nutrition, 1970 - 23,525)    

Hauptsächlich ging es in dieser Studie übrigens um den Konsum von Fruchtzucker. Aber Achtung: Der normale Haushaltszucker enthält zur Hälfte ebenfalls Fruchtzucker. Außerdem steckt er in vielen Fertiglebensmitteln und Süßigkeiten.

Dieser Fruchtzucker (der wie gesagt auch im weißen Raffinade-Zucker steckt) produziert in unserem Körper Acetat, das dann teilweise in Cholesterin umgewandelt wird. Viel Zucker = viel Cholesterin.

Heißt also: Zucker gehört entsorgt. Abfall. Müll.

Alternativen hatte ich Ihnen in meinem Bericht über Zucker aufgezeigt. Diese Alternativen können Sie sparsam einsetzen.

Und wofür das Ganze?
Tja, wenn das Thema Gesundheit sie nicht hinterm Ofen hervorlockt, wie wäre es mit:

Die Energie zu haben für die Dinge, die Sie lieben? Nerven wie Drahtseile. Innerlich die Ruhe in Person sein. Wie ein Stein in der Brandung. Lebensqualität und Lebensfreude bis ins hohe Alter.

Kurz: Das Leben genießen, Tag für Tag.

Wenn Sie sich jetzt fragen, warum Ihnen Ihr Arzt diese Informationen nicht gibt, kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Da müssen Sie ihn schon selbst fragen.

Vielleicht weil er "Ausdauersport" oder "Vermeiden von Zucker", "Zuführen von Antioxidantien, Vitamin C und Lysin" nicht auf seinen Rezeptblock kritzeln kann? 

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie einen erhöhten Cholesterinspiegel? Nehmen Sie Cholesterinsenker? Schildern Sie Ihre Erfahrungen - nur Mut!

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