Sie warten auf Abnahme? Dann warten Sie mal schön …

Warten Sie darauf, dass Ihre Abnahme startet oder Sie endlich schlank werden? Dann können Sie lange warten, denn dieses Verhalten ist typisch für eine Diätmentalität, die Abnahme verhindert anstatt fördert. Warum Sie sich mit der Warterei nichts Gutes tun, wieso natürlich schlanke Menschen anders ticken und was Sie davon lernen können lesen Sie jetzt hier.

Auf Abnahme warten
Sonja schrieb mir diese eMail:
(stark abgekürzt)

Hallo Frau Leukert!

Wie merke ich, dass ich auf die Abnahme warte – und was ist am Warten auf Abnahme so Schlimmes, dass man das besser nicht sollte??


Meine Antwort

Das ist eine ganz wichtige Frage, denn Warten auf Abahme verhindert Abnahme. Beides- Warten auf Abnahme und das schlanke Selbstbild – funktioniert zusammen nicht, denn:

Ihr Seins-Zustand ist letztlich der Zustand, der 23 Stunden und 50 min. Ihre Zukunft “programmiert” (also dafür sorgt, dass ein Abnehm-Ergebnis erhalten.) Die 5 Minuten-Übung unterstützt “nur” das Ganze und hilft, alles noch viel schneller zu erreichen.

KURZE BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

Hier möchte ich kurz beschreiben, was ich mit “Seins-Zustand” meine:

Der “Seins-Zustand” ist der Zustand, der all das zusammen wiedergibt, wie ein Mensch mental ist – also in seinem Denken sowie den daraus resultierenden Gefühlen. Dieses Gesamtheit (das Denken als auch das Fühlen) nenne ich “Seins-Zustand” – oder in Langform: “Bewusstseins-Zustand”.

Das bedeutet “Programmieren”:

Mit “Programmieren” meine ich letztlich nichts anderes als “etwas vorzubereiten”. Ein Programmierer am Computer bereitet durch sein Programmieren z.B. ein Programm vor bzw. er stellt ein Programm her, mit dem er später arbeiten oder auch sich etwas erleichtern kann (z.B. automatische Datenspeicherung).

Das bedeutet “innere DVD”:

Die “innere DVD” ist wie eine Festplatte von einem Computer: Sie nimmt alles kommentarlos auf, was der Benutzer darauf abspeichert und gibt dann alles neutral und kommentarlos auf Abruf wieder.

Das bedeutet “Schlankes Selbstbild”:

Ein schlankes Selbstbild setzt sich zusammen aus der gedanklichen Vorstellung der schlanken Figur, die man von sich hat, sowie der Überzeugung, dass man schlank ist und den daraus resultierenden angenehmen Gefühlen, dass die Figur genau so ist, wie man sich diese mental vorstellt.

erinnernWenn Sie auf Abnahme warten, während Sie in der aus Diätfrei Abnehmen bekannten 5 Minuten-Übung Ihrer inneren DVD signalisieren: “Ich bin bereits am Ziel!” heben Sie damit Ihre Bemühung, an Ihr Abnehmzielzu gelangen, auf. Salopp ausgedrückt sagen Sie “Ja” und “Nein” gleichzeitig – und machen damit Ihr Tun völlig wirkungslos. Sie erhalten dann automatisiert das, was Ihrem (Bewusst)Seins-Zustand entspricht:

Warten auf Schlank-Sein (Sie behalten also das Übergewicht, da Sie nur, wenn Sie übergewichtig sind, auf das Schlank-Sein warten. Jemand, der schlank ist, wartet nicht darauf, schlank zu werden …).

Wie ich bereits schon öfters geschrieben habe hilft es nicht, sich mental für einige Minuten schlank zu sehen während Sie dann in Ihrem “übrigen” Alltag – also täglich fast 24 Stunden – genau das Gegenteil davon praktizieren, in dem Sie sich hässlich, dick und vielleicht sogar wertlos fühlen.

Die 5-Minuten-Übung wirkt nur dann in Ihrem Sinn wenn Sie keine Anstalten mehr machen, Ihre neue Figur in Frage zu stellen.

Noch einmal: Es hilft nichts, wenn Sie – überspitzt ausgedrückt – sagen: “Ich bin schlank!” während Sie sich umdrehen und Ihr Leben leben wie jemand, der Gewichtsprobleme hat (Ihr Unterbewusstsein lacht sich da so richtig eins ins Fäustchen!).

Hier eine Checkliste, anhand derer Sie erkennen können, ob auch Sie klammheimlich auf Abnahme warten (und dadurch nicht abnehmen werden). Die Reihenfolge der Aufzählung ist übrigens willkürlich – es gibt hier keinen Punkt der “mehr” oder “weniger” die Abnahme behindert (alle sind gleich schlecht für das Erreichen Ihres Wunschgewichtes):

  • Sie überlegen, ob Sie bereits abgenommen haben bzw. ob Ihre Abnahme schon gestartet ist.
  • Sie fragen sich, ob Sie beim Abnehmen “alles richtig” machen.
  • Sie haben Angst, zuzunehmen/nicht abzunehmen oder/und etwas “falsch” zu machen.
  • Sie heben sicherheitshalber alle Diätprodukte und die Hosen in großen Größen auf. “Man weiß ja nie”.
  • Sie überprüfen (täglich? wöchentlich?) Ihren Hosen-/Rockbund.
  • Die Waage hat eine unheimliche Anziehungskraft auf Sie. Am liebsten würden Sie ja gerne Ihr Gewicht täglich kontrollieren (oder tun es sogar)…Sie surfen ständig auf Internetseiten, die mit Diäten, Diätprodukten oder Kaloriensparen zu tun haben und bleiben beim Zappen immer bei Fernsehsendungen hängen, die sich mit dem Abnehmen befassen …

Kurzum: Sie leben mit  diesen Verhaltensweisen nicht das Leben einer schlanken Person!

In vielen Artikeln hier habe ich immer wieder geschrieben, dass Sie in den Seins-Zustand eines schlanken Menschen schon VOR Beginn Ihrer Abnahme schlüpfen müssen damit Ihr neues, schlankes Leben überhaupt starten kann. Im 2. Teil von Diätfrei Abnehmen haben Sie in 9 Schritten die Verhaltensweisen von natürlich schlanken Personen erlernt.

Im 3. und letzten Teil ist es nun wie gesagt wichtig, nicht nur das Verhalten, sondern auch das Bewusstsein (also das Denken und Fühlen) eines natürlich schlanken Menschen anzunehmen – damit Sie in Zukunft dann nach der Abnahme Ihr erreichtes Gewicht auch ohne darüber Nachzudenken halten werden.
Bitte gehen Sie obige Checkliste noch einmal durch und fragen sich, ob diese Dinge ein natürlich schlanker Mensch macht und lesen Sie wenn möglich erst weiter, wenn Sie das geprüft haben.

So, Sie haben es geprüft und festgestellt, dass ein natürlich schlanker Mensch die Verhaltensweisen aus der Checkliste von oben nicht hat (habe ich Recht?!).

Daher ist es wichtig, diese Dinge, die oben in der Liste stehen, wegzulassen. Es geht nicht darum, dass Sie mehr für Ihre Abnahme zu tun, es geht darum, einfach mehr Dinge WEGZULASSEN (und damit meine ich nie das Essen)!!!

Da viele Menschen so wenig Vertrauen sich selbst (und der Weisheit des eigenes Körpers) haben, ist natürlich fehlendes Vertrauen mit einer der Hauptgründe, warum die oben genannten Dinge gemacht werden.

Fragen Sie sich hier: Was wäre das Schlimmste, was mir passieren könnte, wenn ich – nachdem ich die 9 Schritte aus Teil 2 von Diätfrei Abnehmen gemacht habe und einfach das Leben eines schlanken Menschen leben würde? Wenn ich dann anschließend nur noch meine 5-Minuten-Übung durchführe, in meinem schlanken Seins-Zustand verweile und einfach glücklich bin???

Das “Schlimmste” wäre mit Sicherheit für Sie Gewichtszunahme, richtig?!

Jetzt kommt etwas ganz Wichtiges, bitte lesen Sie sehr aufmerksam:

daran-denken2Solange Sie Angst vor Gewichtszunahme haben, so lange erhalten Sie Gewichtszunahme – und nichts anderes, ganz egal was Sie tun, unternehmen und ausprobieren, um Ihr Übergewicht loszuwerden.

“Angst vor … ” zieht genau das in Ihr Leben, wovor Sie Angst haben. Sie haben also vor dem Zunehmen Angst? Dann wissen Sie jetzt auch, warum Sie nicht abnehmen, egal was Sie tun.

Lassen Sie Ihre Angst vor dem Zunehmen los – mit der 3-Fragetechnik, wie von mir in Diätfrei Abnehmen beschrieben. Beschäftigen Sie sich damit, gehen Sie in sich und prüfen Sie diesen Aspekt für sich persönlich, ob Sie auch von “Angst vor Zunahme” betroffen sein könnten!!

Schlanke Menschen fangen an, zuzunehmen, sobald sie Angst haben, an Gewicht zuzulegen. Sie gehen damit automatisch (!) in den (Bewusst-)Seinszustand eines Übergewichtigen und erhalten Übergewicht, obwohl sie vorher vielleicht 30 oder 40 Jahre immer schlank waren und nie Gewichtsprobleme hatten. Ich nenne hier nur mal das Stichwort “Wechseljahre”, oder “Alter”, an dem sich diese Personen dann festklammern, um ja nicht der Wahrheit ins Auge sehen zu müssen:

Durch unsere Angst und das damit gleichzeitige Heraufbeschwören des “Negativen” haben wir uns das Ergebnis selbst “angetan” – und niemand sonst.

Weder Wechseljahre, Ihr Alter, Schokolade oder was oder wem auch immer Sie die “Schuld” zuweisen möchten, sind verantwortlich für Ihr Gewicht sondern nur Ihr verkehrtes Denken, die daraus resultierenden Gefühle und die dann folgenden falschen Handlungen, die schließlich das Ergebnis Übergewicht verursachen.

Erfolgreich sind Sie immer – denn Sie ernten immer, was Sie aussäen – und mit “säen” meine ich mit Ihren Gedanken, den daraus resultierenden Gefühlen entstehen die wieder daraus resultierenden Handlungen, die dann ein Ergebnis liefern.

Das ist kein Esoterik-Geschwafel sondern eine Tatsache:

Wenn Sie z.b. denken, Schokolade sei schlecht für Sie und Sie sollten diese besser nicht mehr essen, dann entsteht überhaupt erst die Lust und Gier auf Schokolade – und dann essen Sie nicht nur Schokolade, nein, Sie (fr-)essen Sie sogar (heimlich) und können gar nicht aufhören – weil Sie sich diese verboten haben.

Und warum haben Sie sich die verboten? Weil Sie gedacht haben, dass das Essen von Schokolade bewirkt, dass Sie zunehmen. Deshalb hatten Sie sich Schokolade verboten und deshalb (fr)essen Sie diese jetzt wie ein/e Geisteskranker!!

Alles fängt immer mit Ihrem Denken und Ihren Überzeugungen an. Das ist null Hokuspokus sondern Fakten, denen Sie hoffentlich jetzt nicht mehr aus dem Weg gehen …

 

 

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